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ES GEHT UM IHRE UMGEBUNG

ES GEHT UM IHRE UMGEBUNG

Raumordnung / ES GEHT UM IHRE UMGEBUNG!

 
Liebe Hennersdorferinnen und Hennersdorfer!
Mitten in der Urlaubszeit wurde überraschend das Hennersdorfer Ortsentwicklungskonzept zur Einsichtnahme aufgelegt (Ende 5.9.2012). Die mögliche Entwicklung Hennersdorfs bis 2030 wird in diesem Plan dargestellt. - Soweit die Fakten.

Was ich nicht verstehe:
  • Warum dieses Konzept nun so rasch durchgepeitscht werden soll?
  • Warum es nicht vor der Auflage öffentlich präsentiert wurde?
  • Warum den Hennersdorferinnen und Hennersdorfern die Mög-
    lichkeit der umfangreichen Diskussion und Information durch die Raumplaner vorenthalten wird?
  • Warum man die Bevölkerung nicht mehr teihaben lässt????
Herr Bürgermeister, verlängern Sie zumindest einmal die Auflagefrist!

Was mir im Entwicklungskonzept fehlt:
  • Standorte für Schule, Kindergarten- und Horterweiterungsmöglichkeit, Kleingärten,
    Aussiedlerhöfe (z.B. landwirtschaftliche Tierhaltung außerhalb des Ortes), Beherbergung (Pension, Hotel).
Nur ein gutes Entwicklungskonzept verhindert eine zügellose Verbauung wie sie derzeit in Leopoldsdorf und Vösendorf stattfindet.


Hennersdorf, am 28. Aug. 2012
Ihr Ferdinand Hausenberger


 

Wichtige Fragen / FAQ


Was ist das Entwicklungskonzept?


Im Örtlichen Entwicklungskonzept legt die Gemeinde die Ziele fest und stellt diese planlich dar, beispielsweise
  • welche Funktionen Teile des Gemeindegebiets übernehmen sollen
  • welche Räume für die bauliche Entwicklung sinnvoll sind
  • welche Grenzen bei der künftigen bauliche Entwicklung nicht überschritten werden sollten

Wie verbindlich ist das Entwicklungskonzept?


Für den Grundeigentümer entfaltet das örtliche Entwicklungskonzept keine direkten rechtlichen Auswirkungen. Die Grundlage für baubehördliche Entscheidungen ist nur der Flächenwidmungs- sowie der Bebauungsplan. Das Entwicklungskonzept ist jedoch die Grundlage für Änderungen des Flächenwidmungsplanes und des Bebauungsplanes.

Was liegt derzeit Hennersdorf auf?


Neben dem Entwicklungskonzept und dem zugehörigen Leitbild liegt auch eine Änderung des Flächenwidmungsplans sowie eine Änderung des Bebauungsplanes am Gemeindeamt öffentlich auf. Sowohl der Flächenwidmungsplan als auch der Bebauungsplan haben eine unmittelbare rechtliche Auswirkung auf die Grundeigentümer.

Was können Sie tun?


Jedermann ist berechtigt die Unterlagen am Gemeindeamt einzusehen sowie schriftlich Stellung zu nehmen. Diese werden durch den Gemeinderat behandelt.

Wie steht die Hennersdorfer Volkspartei zu den aufgelegten Unterlagen?


Die Hennersdorfer Volkspartei begrüßt die Auseinandersetzung mit den Zukunftsperspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten unseres Ortes. Gerade am Schnittpunkt zwischen Stadt und Land und aufgrund der Infrastrukturprojekte rundherum sind wir als Gemeinde massiv gefordert. Umso mehr wäre eine Diskussion innerhalb der Gemeindegremien vorteilhaft sowie eine ausreichende Kommunikation mit der Bevölkerung – spätestens während der öffentlichen Auflage - wichtig. Unserem entsprechenden Vorschlag in der Vorstandssitzung vom 20. August 2012 wurde bis dato nicht nachgekommen.

Was fordert die Hennersdorfer Volkspartei?

  • eine Verlängerung der öffentlichen Auflage, welche mitten in der Urlaubszeit angesetzt wurde;
    • eine öffentliche Veranstaltung damit die geforderte Einbindung der Bevölkerung eine Chance erhält;
  • die unterschiedlichen Entwicklungsideen und deren Begründungen sind im Dialog mit der Bevölkerung zu erörtern;
  • eine umfassende Überarbeitung aller aufgelegten Unterlagen. Mängel und Widersprüche sind zu korrigieren, Analysen sind darzustellen bzw. zu vertiefen, die Begründung für dargestellte Entwicklungsideen sind nachvollziehbar darzustellen;

Welche unrichtigen Darstellungen sind bisher aufgefallen? (Auszug)

  • Die Gemeindegrenze Hennersdorf / Leopoldsdorf ist durchgehend unrichtig dargestellt; der vor drei Jahren stattgefundene Gebietstausch ist umzusetzen;
  • Die Grundlagenforschung ist zu überarbeiten (z. Bsp. Postamtsschließung nicht berücksichtigt, S1- Bestand nicht enthalten, bereits gerodete Straßenbezeichnung tw. nicht korrekt, etc.);
  • Flächenwidmungsplan: Die Richtigstellung von öffentlichen und privaten Verkehrsflächen entspricht tw. nicht der der tatsächlichen Grundeigentümerschaft;
  • Bebauungsplan: Teilbereich des Bebauungsplanes sind nicht dargestellt.

 
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ENTWICKLUNGSKONZEPT
als Bestandteil des örtlichen Raumordnungsprogrammes



 

Änderung des Bebauungsplanes


 

Änderung des Flächenwidmungsplanes


 
Was uns in den aufgelegten Unterlagen bisher fehlt (Auszug):
Entwicklungskonzept:
  • Auseinandersetzung mit der Hennersdorfer Charakteristik hinsichtlich Wohn- und Lebensqualität als Grundlage für die künftige Entwicklung;
  • Differenzierte Maßnahmen zum Erhalt der Wohn- und Lebensqualität des Ortskernes sowie bestehender Siedlungsgebiete;
  • Vorschläge zur behutsamen Weiterentwicklung als ausgeglichener Mix zwischen verdichtetem Flachbau, Reihenhäusern und Einfamilienhausbebauung;
  • Berücksichtigung der Nutzung alternativer Energiequellen (z. Bsp. südexponierte Dachflächen) bei Ausrichtung und Erschließung der künftigen Baulandgebiete;
  • Konzept für die getrennte Erfassung von Niederschlagswasser bei künftigen Baulandgebieten anstelle des Mischsystems;
  • Flächenvorsorge für kommunale Einrichtungen bzw. deren Erweiterungsmöglichkeiten (Schule, Hort, etc.) als Infrastruktur für das dargestellte mögliche Bauvolumen;
  • Bekenntnis zum Bebauungsplan als Regelungsinstrument für die künftig möglichen Bauland-Betriebsgebiete;
  • Ansprache von möglichen Steuerungsmöglichkeit durch die Gemeinde für die konkrete Ausgestaltung und Anlage des dargestellten möglichen Betriebsbaugebietes südlich der S1;
  • Formulierung von Entwicklungsszenarien für unseren Ort, Diskussion mit der Bevölkerung, Abwägung vor einer Beschlussfassung durch den Gemeinderat.
Verkehrskonzept:
  • Wirksames Konzept bzw. Vorkehrungen für die Vermeidung von durch das am östlichen Ortsende vorgeschlagene Betriebsgebiet hervorgerufenen Durchfahrtsverkehr im Ort;
  • Konkrete Maßnahmen zur Förderung von Fußgänger- und Radfahrverkehr;
  • Aussagen zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs (Abendverkehr, Wiederherstellung durchgehender Halbstundentakt Bus 266, etc.).
Grünraumkonzept:
  • Berücksichtigung der umfangreichen bereits UVP- genehmigten ökologischen Ausgleichsflächen der ÖBB-Projekte "Ausbau Pottendorfer" und "Terminal Wien Inzersdorf";
  • Berücksichtigung der mühsam ausverhandelten Sicht- und Lärmschutzwälle sowie deren Bepflanzung im Bereich der Bodenaushubdeponie;
  • Renaturierung des Petersbaches in Verbindung mit Hochwasserschutzmaßnahmen (Retention oberhalb Hennersdorf);
  • Entwicklungsmöglichkeit Badeteich.
Flächenwidmungsplan:
  • Nachvollziehbare Begründung der vorgeschlagenen geänderten Widmungsvorschläge.
Bebauungsplan:
  • Ersatzregelung für den vorgeschlagenen Entfall der generellen Beschränkung auf Bauklasse II (Gebäudehöhe).
 
 

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